Unter-Ober-Wäsche

Hallo meine Lieben,

ich bin auch angesteckt. Sucht oder Seuche ist die Frage, die vollkommen unwichtig ist. Es geht um Lingerie, Unterwäsche, Dessous. You name it. Ein erstes Zeichen war schon bei dem Kleinen Schwarzen Sewalong zu sehen, wo ein schwarzer Beha (ja, ich schreibe das aus) dabeiblitzte. Dieser hier (mit Blitz fotografiert, eigentlich ganz schwarz):

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Was soll ich dazu sagen, dabei blieb es nicht. Er hat jetzt schon zwei Freunde.

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Mit diesen Bildern ist auch alles zu meinem farblichen Beuteschema gesagt, auf jeden Fall zum bisherigen.

Wie konnte es um mich geschehen? – Eine Bestandsaufnahme

Bereits letztes Jahr sind mir immer wieder sehr schöne Sets oder Behas aufgefallen. Wirklich schöne. Zusammen mit Berichten, dass sie gut passten, sich angenehm trügen, … So viele verschiedene Materialien, Zutaten, Kleinteile, Gummibändchen, eine komplett neue Welt, die es zu meistern gilt. Genau darauf bekam ich Lust. Und genau das war das weiße Kaninchen. Zu wissen, dass ich noch so viel ausprobieren, üben, lernen könnte.

Wie fing ich an?

Erst einmal gar nicht und dann so, wie ich beim Nähen bei neuen Themen oft anfange. Erst einmal machen. Also ein Komplettset und einen Schnitt bei sewy bestellt, dieses zu Hause mal bewundert, zugeschnitten, losgenäht und losgekämpft und gewundert.

Das Ergebnis: schon in Ordnung, nicht die Krönung der Passform. Allerdings bin ich dann noch in ein Wäschegeschäft vor Ort und was es zu kaufen gibt, ist passformtechnisch viel schlechter. Wenn ich die Schultern hängen lasse und gekrümmt stehe (Genau die Haltung, bei der ich Rückenschmerzen verspüre, sobald ich sie an jemandem sehe.), passen die Kaufbehas wunderbar, wenn ich normal aufrecht stehe, so drückt die obere Kante ein. Das war mir früher auch immer wieder aufgefallen, ich hatte es nur verdrängt.

Wo stehe ich heute?

Drei fertige Behas, ein weiterer in Arbeit.

Die Passform ist bei den drei fertigen jedesmal etwas besser. Jeder einzelne wird gern getragen, nicht zuletzt weil er besser passt als alles zuvor. Die Materialien, zumindest diejenigen, die ich bis jetzt in der Hand hatte, sind in der Verarbeitung schon eine Herausforderung, der Anspruch an die Genauigkeit ist größer. Es ist sofort zu sehen, wenn der Abstand zweier Nähte kleiner oder größer ist. (Allerdings sieht es hinterher kaum jemand.)

Wie geht es weiter?

Jetzt werde ich mir mal diesen Craftsy-Kurs zum Thema ansehen, von dem ich ganz viel gelesen habe. Dann mache ich weiter. Und auf den von Julia angekündigten Sew-Along bin ich auch schon sehr gespannt.

Bis bald wieder.

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