Der alte nochmal – MMM #7

Hallo meine Lieben,

trotz der reichhaltigen Nähzeit bei der anNÄHerung (Berichte dazu gibt es hier) am letzten Wochenende, ist mein neuer Mantel noch nicht fertig. Ihr erinnert Euch, dieser hier? Bei diesen eisigen Temperaturen geht es aber gar nicht ohne, und so wird mein alter Mantel wieder hervorgeholt.

Der Schnitt ist aus der Burda 10/2011 und sofort als ich ihn sah, wollte ich einen solchen Mantel. (Schnitt verlinkt bei Burda hier) Entschuldigt die Dunkelheit-Fotos, anders ging es diesmal nicht.

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Der Mantel hat mir durchgehend gute Dienste geleistet nur ist er an manchen Stellen schon etwas fadenscheinig, ich sage nur Umhängetasche. Ich würde das gerne ausbessern, Stoffreste sind noch da, damit ich ihn als Reservemantel behalten kann.

Der Schnitt gefällt mir auch nach wie vor sehr gut. Ich würde ihn tatsächlich sogar gerne nochmal nähen, allerdings nicht als langen Mantel. Es gibt zu dem Schnitt noch eine Kurzjackenversion (verlinkt bei Burda hier); die oder etwas dazwischen kann ich mir auch gut vorstellen.

Worin die anderen Teilnehmerinnen dieser Kälte trotzen, könnt ihr beim MeMadeMittwoch nachsehen, heute angeführt von Dodo in einem schicken neuen Wintermantel.

Bis bald wieder.

Lieblingskleidung 2015 – MMM #6

Hallo meine Lieben,

Lieblingskleidung des letzten Jahres. Das ist doch ganz klar. Das lila Jäckchen. Definiv. Entstanden ist es zu Beginn des Jahres, direkt nach Neujahr. Es wanderte erst einmal in den Schrank, weil es wärmerer Wetterlagen bedurfte. Danach aber wurde es aber sehr oft getragen.

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Genäht wurde es auch mit einer rosé-farbener Einfassung. Im Herbst jedoch geriet ich in einen Regenschauer, woraufhin oben am Ausschnitt wie auch an einem Ärmel die Einfassung bläulich-fleckig war. Der Jäckchenstoff hatte etwas abgefärbt. Neue Einfassung? Aber in welcher Farbe? Passiert das nicht wieder?

Kurzerhand wurde das Jäckchen für zwei Tage in einen Bottich mit kaltem Wasser gebadet, in der Hoffnung, die Einfassung würde sich gleichmäßig nachfärben. Auftrennen und neu einfassen wäre ja immer noch gegangen, war dann aber glücklicherweise nicht mehr notwendig. Das Bottich-Wasser war interessanterweise vollkommen klar. Mit der neuen Farbe musste ich mich erst einmal anfreunden, mittlerweile finde ich sie ganz gut.

Das Jäckchen ist übrigens der Vogue-Schnitt 8804, eigentlich für ein Chaneljäckchen. Ich habe Walk benutzt, nicht gefüttert, aber innen trotzdem eingefasst. Mehr wegen der Optik als aus Notwendigkeit.

Für die Übergangszeit, die letztes Jahr bis Weihnachten ging, ist es ein guter, liebgewonnener Begleiter.

Hunderte anderer Lieblingsstücke werden heute beim MeMadeMittwoch hier präsentiert.

Bis bald wieder.

Nadelwechsel #1

Hallo meine Lieben,

vor einiger Zeit habe ich ein Häkeltuchset bei gemachtmitliebe bestellt. Etwas über zwei Monate späper war das Tuch fertig, verhäkelt sind 300g Wolle. Ich habe in den letzten vier Reihen das Restknäuel gewogen, so dass ich gut abschätzen konnte, ob eine weitere Reihe noch möglich war. Das hat gut funktioniert, ein Rest von 2m blieb vom letzten Knäuel übrig.

Interessant fand ich die Verarbeitung mit einer großen Häkelnadel, so dass ein richtig luftiges Tuch entstand. Für die einsetzenden kalten Temperaturen ist das Tuch auch kuschelig warm.

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Mein kreativer Input war dabei so richtig Null (Ab wann gilt etwas als kreative Tätigkeit?). Es handelt sich um ein fertiges Muster zusammen mit einem dazu ausgesuchten Garn. Genau das Richtige nach einem anstrengenden Tag und wunderbar für Zugfahrten.

Bis bald wieder.

Ideen zu projektbrotundbutter

Hallo meine Lieben,

neues Jahr, neues Projekt; nicht ganz. Die unerschütterliche siebenhundertsachen hat sich bereits letztes Jahr vorgewagt, ausprobiert, für gut befunden. Ab jetzt gibt es das #projektbrotundbutter im sew-along.

brotundbutter

Worum es geht? Die Alltagskleidung, nach der auch im schummerigen Licht, der spät aufgehenden Sonne geschuldet, automatisch gegriffen werden kann, die zu fast jeder Jahreszeit funktioniert, die soll ein größeren Anteil im Kleiderschrank einnehmen.

Ehrlich betrachtet: da bräuchte ich so einiges. Einen konkreten Plan habe ich noch nicht, mehr ein Leitbild, farbtechnisch eine Orientierung. Beides soll nicht ganz sklavisch einschränken, vielmehr eine Idee bleiben, von der mal mehr, mal weniger abgewichen wird.

farben

In der letzten Zeit habe ich festgestellt, dass mir als neutrale Farben die beige, grau, steingrau, taupe in hell – Familie gefällt, zusammen mit dunkelblau als dunklem Akzent und mint und mauve als Farbtupfern, könnte sich das gut zusammenfügen. Nonchalant verschlafen, in etwas aufgefrischt. Um diese Farben soll sich das Thema entwickeln, aber wie gesagt, Ausflüge sind erlaubt.

Nach dem Wie das Was: so Einiges. Ich trage gerne gerade Röcke mit Bluse/Shirt/Pullover und Strickjacke/Blazer; alternativ auch mal ein Kleid, gleiche Silhouette. Das darf auch so bleiben. Konkret bedeutet das, ich bräuchte:

  • 1-2 Röcke,
  • 1-2 Wickelkleider,
  • 1-2 Shirts,
  • Schlafanzug, Unterwäsche, Morgenmantel,
  • 1-2 Blazer, gerne als Kostüm,
  • 1-2 Blusen,
  • 1-2 Strickjacken.

Das sind so die Sachen, die mir schon seit einiger Zeit im Kopf herumspuken. Es muss nicht alles in drei Monaten fertig sein. Auch das: mehr eine Idee, um die sich die einzelnen Stücke entwickeln sollen, 1-2 können auch mal 2-3 sein.

Deswegen habe ich auch zu den Schnitten vor allem Ideen. Der Morgenmantel zum Beispiel schwirrt mir schon seit fast einem Jahr im Kopf herum, es soll der Asaka Kimono von named werden. Sowohl Stoff als auch Schnitt sind mittlerweile gekauft. Die Röcke werden wohl Marfy 0757, wie schon hier und hier gezeigt. Den Schnitt gibt es übrigens als pdf kostenlos auf der Marfy-Seite (dazu noch ein Jäckchen und ein Top), man muss sich dort nur anmelden (und wird auch nicht zugespamt). Zu allen drei Schnitten gab es bei achallengingsew vor zwei Jahren einen sew-along.

Der bewährte Wickelkleidschnitt vom Kleines-Schwarzes-Sew-Along darf wohl auch wieder mitmachen. Ich habe auch einen Standard-Strickjackenschnitt, hätte da wohl aber gerne etwas Neues. Der Nina Cardigan von StyleArc würde mir als Abwechslung wohl gefallen. Er machte schon bei verschiedenen Blogs die Runde, zu sehen hier bei dreikah und siebenhundertsachen. Alles andere: wage Ideen, die sich noch entwickeln.

Ob die anderen Teilnehmerinnen schon konkrete Pläne haben, könnt ihr hier erfahren.

Bis bald wieder.

Jahresrückblick 2015

Hallo meine Lieben,

schwuppdiwupp und das Jahr ist zu Ende. Wie oft verschwanden die letzten Wochen in einem gefühlten Zeitraffer. Da ist auch nicht so unheimlich viel mit Nähen gewesen.

Endofyear

Dieses Jahr war definitiv ein Nähnerdflauschjahr! Schon lange hatte ich überlegt zu bloggen (manches braucht etwas länger), im Frühjahr fing ich an. Nicht, ohne vorher einige der tollen Nähbloggerinnen live erlebt zu haben, nämlich beim Nähbloggerinnentreffen in Leipzig. Der ‚Ja, doch, Du musst, mach mal, würde mich freuen wenn Du auch‘ – Zuspruch führte mich auf Namenssuche und dann ging es los. Danke Euch dafür!

Ich machte bei dem einen oder anderen Sew-Along mit, fuhr zur AnnäherungSüd, war bei dem Nähbloggerinnentreffen in Köln dabei und das Leipziger Nähtreffen war auch sehr schön. Und überall, online wie offline, begegnete ich Frauen, die sehr freundlich und hilfsbereit waren, und mit denen mich auf Anhieb etwas verband. Unabhängig vom Nähanspruch, Stil, Lebenssituation usw. (Dazu hat siebenhundertsachen einen ganz tollen Post geschrieben.)

Was nicht ganz so funktioniert hat, wie ich es mir gewüncht hätte, war meine MeMadeMittwoch-Teilnahme. Die Blogpost – Bilder – Zeitpunkt – Koordination hat nicht so ganz geklappt. Insgesamt mus ich mir noch eine bessere Bilderstrategie einfallen lassen. Das soll im neuen Jahr besser werden. Habt Ihr Tipps?

Nähtechnisch entwickelte sich das Jahr zu einem sehr klaren Jerseyjahr. Das war zu Beginn sichtbar aber nicht absehbar. Es fing mit einem Probewickelkleid an. Der Schnitt und das Kleid gefielen, ersterer wurde noch etwas verbessert und hatte dann beim Kleines Schwarzes – Sew Along seinen großen Auftritt. Das Kleid wird auch sehr gerne getragen und soll auch noch ein, zwei Freunde bekommen. Außerdem gab es den einen oder anderen Jerseyrock. Insbesondere als dann der Schnitt Brume (von deer and doe) herauskam, war es um mich geschehen. Da sollen auch nochmal ein oder zwei im neuen Jahr dazukommen. Weitere Jerseykleider waren auch noch dabei (das Natalie dress und das Annäherungskleid, letzteres leider auch noch nicht als fertiges Kleid gebloggt).

Ganz unverhofft hat mich die Dessousnähsucht (als DNS bekannt) erwischt. Das war nochmal eine Steigerung in der Kategorie flutschiger Jerseys, aber eine sehr interessante Reise, die noch lange nicht beendet ist.

Mit Webstoffen nähe ich wesentlich genauer als bei Jersey, dafür verzeiht letzterer leichter Schiefe und Passformschwierigkeiten. Den Reiz davon habe ich dieses Jahr zu schätzen gelernt. Das möchte ich nicht hinter mir lassen, im neuen Jahr aber auch wieder vermehrt mit Webstoffen arbeiten. Alles wie dieses Jahr und noch viel mehr? Da bin ich selbst gespannt, wie ich die Balance halte.

Euch allen wünsche ich allen alles Gute für das neue Jahr, viel Kraft, Gesundheit und natürlich Nähzeit.

Bis bald wieder.

 

Necchi 544 – Meine Nähmaschine

Hallo meine Lieben,

kaum angekündigt, schon zusammengestellt. Heute möchte ich Euch ein altes Schätzchen unter den Nähmaschinen vorstellen. Auch dieser wird in der Sammlung bei Marja Katz verlinkt.

Meine hochwürdige alte Nähmaschine ist eine Necchi 544, eine wunderschöne Maschine, die Ender der fünfziger Jahre entworfen wurde. Wann genau meine hergestellt wurde, kann ich nicht sagen. Ich habe sie gebraucht gekauft.

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Anschaffung und Folgekosten

Welches Modell hast Du, welchen Preis hatte Deine Nähmaschine und wann hast Du sie gekauft?
Es handelt sich um eine Necchi 544. Gekauft wurde sie, weil ich das Modell zuvor schon kannte. Das Problem mit ihnen ist jedoch, dass die Stichwahlscheiben aus Bakelit sind und nicht mehr ersetzt werden. Einmal angeknackst, sind sie zu einem Geradstichmaschinendasein verdammt.
Findest Du das Preis-Leistungs-Verhältnis angemessen?
Da ich die Maschine gebraucht für kleines Geld gekauft habe: Ja.
Welche Eigenschaften waren für Dich ausschlaggebend für die Kaufentscheidung?
Das Stichbild ist auf den alten mechanischen Maschinen einfach ganz wunderbar und mir lief diese gerade über den Weg. Außerdem ist das eine der schönsten Nähmaschinen. Sogar im Moma in New York steht sie, siehe hier.
Wieviel Zubehör wird mitgeliefert und wie teuer ist ein eventuelles Nachrüsten von Zubehör, z.B. Nähfüsschen?
Was ursprünglich dabei war, kann ich nicht sagen, ich habe ein kleines Füsschensortiment mit erhalten. Dabei war ein Zickzackfüsschen, ein Knopfannähfüsschen, ein Stopffüsschen, eine Blindstichfüsschenerweiterung.
Wieviel Zubehör gibt es insgesamt für Deine Nähmaschine, welches davon hast Du und welches davon nutzt Du am meisten? Welches möchtest Du unbedingt noch anschaffen?
Mittlerweile lässt sich dieses nicht weiter ergänzen. Was ursprünglich möglich war, kann ich nicht so genau sagen.
War Deine Nähmaschine schon einmal kaputt? Kannst Du eine Aussage darüber machen, ob die Reparatur- oder Wartungskosten hoch sind (z.B. aufgrund aufwendiger Elektronik)?
Kaputt war sie nicht. Ersatzteile sind auch nur schwer, wenn überhaupt zu bekommen. Dafür kann sie ganz einfach gewartet werden, weil noch alles mechanisch ist. Das kostet je nach Aufwand 50 – 70 Euro. Die Sollbruchstelle sind die zwei Bakelitteile zur Stichauswahl. Im Internet lassen sich ganz viele Maschinen finden, wobei immer von dem Bruch dieser Teile berichtet wird. Ich habe auch schon überlegt, ob man die nicht 3d-drucken könnte, bin dem bisher aber nicht weiter nachgegangen.
Wo würdest Du Dein Modell einordnen (Holzklasse, Mittelklasse, Luxusklasse) und für wen würdest Du es empfehlen (Anfänger, Fortgeschrittene, Profi)
Gute Mittelklasse, die ich sowohl Anfängern als auch Fortgeschrittenen empfehlen würde. Allerdings hat sie viele Features nicht, die heutzutage oft dabei sind.

Praktikabilität

Wie groß und wie schwer ist Deine Nähmaschine?
Klein, aber schwer, weil sie ein Metallgehäuse hat, laut Internetrecherche 9 kg.
Kommt Deine Nähmaschine für einen Auf- und Abbau bei flexiblen Arbeitsplätzen in Frage oder ist sie eher für feste Arbeitsplätze geeignet?
Dafür ist sie sehr eigentlich gut geeignet. Durch das Gewicht sitzt sie auch recht gut, wo auch immer sie nähen soll.
Wie aufwendig ist Abbau/Verpackung/Transport für gemeinsame Nähkränzchen?
Überhaupt nicht aufwendig. Sie hat eine Plastikabdeckhaube mit Griff und ist damit supertransportabel. Allerdings wurde sie bisher nicht (von mir) zu Nähkränzchen mitgenommen.
Lässt sich die Nähmaschine gut reinigen oder kommst Du an einige Stellen gar nicht heran?
Ja, diese älteren Maschinen sind einfach sehr wartungsfreundlich.
Wie ist die Helligkeit der Beleuchtung?
Das ist eine klassische Glühbirne. Durch die Lichtführung ist die Beleuchtung schön hell.
Wie laut ist die Maschine?
Erstaunlich leise.
Ist die Maschine intuitiv bedienbar?

Auf jeden Fall.
Ist die Bedienungsanleitung ausführlich genug?
Ich finde sie sowohl sehr schön aufbereitet wie auch ausführlich.
Kann man die Nähmaschine auch ohne Pedal bedienen?
Nein, das geht nicht.

Näheigenschaften

Welche Nähmaschine(n) hattest Du bisher? Wie schätzt Du Deine Maschine im Vergleich dazu ein?
Ich habe schon auf verschiedenen Maschinen genäht. Zuletzt kam Elna 6600 dazu. Obwohl diese hier an Funktionalität viel weniger bietet, ist sie definitiv eine sehr schöne Maschine mit schönem Stichbild.
Wie oft nähst Du? Was nähst Du hauptsächlich und findest Du Deine Nähmaschine dafür ungenügend, perfekt ausreichend oder etwas oversized?
Ich nähe Kleidung, im Schnitt einige Male pro Woche. Mittlerweile kommt aber vor allem die Elna zum Einsatz.
Welches Feature fehlt Dir für Deine Näharbeiten und auf welches Vorhandene möchtest Du auf gar keinen Fall verzichten?
Es ist echt spannend, was sie alles schon hat: Verstellbaren Nähfußdruck. Stichlängen und -breiteneinstellungen, regelbare Motorgeschwindigkeit, versenkbaren Transporteur. Wenn man die Nadelposition noch ändern könnte und sie einen Kniehebel hätte, wäre sie perfekt.
Hat Deine Nähmaschine Features, die Du für unsinnig hältst?
Nein, keine.
Welche Knopflochfunktion(en) hat Deine Nähmaschine und bist Du damit zufrieden? Was könnte besser sein?
Sie bietet ein Vier-Stufen-Knopfloch, das ich jedoch nicht benutze. Handgestickte, Paspel- und von der Elna gemachte Knopflöcher reichen aus.

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Potentielle Problemzonen
Wie näht Deine Nähmaschine enge Rundungen?
Hervorragend.
Ist das Stichbild sauber, auch bei sehr dickem Nähgut oder sehr schnellem Nähen?
Das kann sich wirklich sehen lassen.
Ist der Stofftransport gerade und gleichmäßig, auch wenn Du den Stoff nicht aktiv führst?
Ja, ist er.
Ist ein sauberes Nähen an Stoffkanten möglich, ohne dass sich die Naht oder der Stoff zusammenzieht? (Nahtanfänge, versäubern)
Eigentlich ja. Ich nähe aber nur sehr wenig schwierige Jerseystoffe mit ihr.
Werden elastische Stoffe problemlos genäht oder wellt der Stoff?
Das habe ich tatsächlich erst für diesen Bericht ausprobiert. Bei reduziertem Nähfußdruck wellt er sich nicht. Sie ist aber nicht für elastische Stoffe gemacht und die würde ich auf ihr auch nicht wirklich nähen.
Wie ist die Kontrolle über Nähgeschwindigkeit? Ist sehr schnelles oder sehr langsames Nähen (Stich für Stich) möglich?
Man kann zwei Grundgeschwindigkeiten einstellen und das Pedal reagiert sehr gut. Ich hatte bisher immer das Gefühl, gut Kontrolle zu haben.
Bei welchen Nähfragen kommst Du an die Grenzen Deiner Nähmaschine? Was funktioniert überhaupt nicht?
Ich muss zugeben, dass ich mich dabei erwische, den Komfort einer neueren Maschine zu vermissen. Was mir aber wirklich fehlt, ist die verstellbare Nadelposition.

Wie ist Dein abschließendes Gesamturteil in Kurzform? Auf einer Skala von 1 bis 5 – wieviel Sterne würdest Du Deiner Nähmaschine geben und warum?
Das ist schwer zu sagen. Ich würde niemandem empfehlen, sich diese Maschine zu kaufen. Dafür hat die Entwicklung schon einige nette Features gebracht, die sie einfach noch nicht hat. Auch ist das Bruchproblem nach wie vor ungelöst. Allerdings kann man auf ihr sehr schön nähen und zu ihrer Zeit wird sie zu den vielseitigeren und besseren Maschinen gehört haben. Deswegen würde ich ihr drei Sterne geben.

Soweit mein Ausflug in diese alten Zeiten. Es hat total Spaß gemacht, für diesen Bericht, die Maschine genauer unter die Lupe zu nehmen. Im Alltag kommt sie doch nicht so sehr zum Einsatz.

Bis bald wieder.

Elna 6600 – Meine Nähmaschine

Hallo meine Lieben,

ich möchte Euch allen noch Frohe Weihnachten wünschen. Hoffentlich findet Ihr Zeit für Euch, Eure Lieben und auch ein wenig für das Nähen.

Von der schönen Idee, Nähmaschinenberichte zu sammeln, habt Ihr vielleicht schon gelesen. Heute möchte meine Erfahrungen mit meiner Elna 6600 der Sammlung bei Marja Katz hinzufügen.

Anschaffung und Folgekosten
Welches Modell hast Du, welchen Preis hatte Deine Nähmaschine und wann hast Du sie gekauft?
Meine Elna 6600 habe ich 2012 für 1000 Euro gekauft, das war 300 unter dem UVP, weil es bereits ein Nachfolgemodell (eXperience 660, baugleich, gibt es leider nicht mehr, verlinkt bei Elna) gab.

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Findest Du das Preis-Leistungs-Verhältnis angemessen?
Das Preis-Leistungs-Verhältnis finde ich sehr gut, denn sie kann schon einiges.
Welche Eigenschaften waren für Dich ausschlaggebend für die Kaufentscheidung?
Ganz klar: der Kniehebel. Ich hatte ein Jahr zuvor das erste Mal auf einer Leihmaschine mit Kniehebel (das war eine Industriemaschine) genäht und fand das das Feature schlechthin. Deswegen gab es überhaupt eine neue Maschine. Außerdem war es mir wichtig, die Maschine vor Ort ausprobieren zu können. Für dieses Modell sprach letztendlich, dass sie eine der ‚kleinsten‘ mit Kniehebel war, ich bin kein Schnickschnackfan. Gegenüber den anderen in näherer Auswahl sprachen ihre guten Stichlängeneinstellmöglichkeiten (in 0.05mm Schritten bis zur 1mm Länge, dann in 0.1mm Schritten bis zur 5mm Länge). Das ist z.B. etwas, was ich ohne den direkten vor Ort-Test nicht herausgefunden hätte.
Wieviel Zubehör wird mitgeliefert und wie teuer ist ein eventuelles Nachrüsten von Zubehör, z.B. Nähfüsschen?
Es war dabei wahnsinnig viel dabei. Was ich ganz toll finde, ist die Klappe auf der rechten Seite: Allein da sind acht Füsschen untergebracht: das normale Zickzackfüsschen, Reißverschlussfüsschen, Satinstichfüsschen, Rollsaumfüsschen, Blindsaumfüsschen, Overlockfüsschen, Kordelfüsschen und Automatik-Knopflochfüsschen, immer griffbereit und gleichzeitig aufgeräumt.
Darüber hinaus war noch ein Quilthüpffüsschen (wie heißt das denn?) und ein Obertransportfüsschen, sowie ein 1/4-inch-Füsschen und ein 4-Stufen-Knopflochfüsschen dabei.
Ansonsten die normalen Sachen (Schraubendreher, ein paar Nadeln, Unterspulen, usw.)
Wieviel Zubehör gibt es insgesamt für Deine Nähmaschine, welches davon hast Du und welches davon nutzt Du am meisten? Welches möchtest Du unbedingt noch anschaffen?
Es gibt schon einiges. Da Elna zur Janome-Gruppe gehört und die Füsschen identisch sind, kann das ganze Janome-Sortiment an Füsschen genutzt werden. Ich habe mir noch ein Acryl-Geradstichfüsschen gekauft.

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Der war zwar recht teuer (etwas über 20 Euro), hat aber in die Parallel- und in die Querrichtung Linien eingezeichnet, was gut für Eckenabstände ist und lässt sich mit mitgelieferten Metallbügeln auch zum Schattennahtfüsschen oder 1/4-inch-Füsschen erweitern. Außerdem habe ich noch ein klassisches Reißverschlußfüsschen gekauft. Am häufigsten nutze ich das Geradstichfüsschen, das Satinstichfüsschen und das klassische Reißverschlussfüsschen, dieses auch für Paspeln. Seit ich Unterwäsche nähe, kommt auch das 1/4-inch-Füsschen zur Anwendung.
Die Geradstichplatte würde ich mir noch gerne dazukaufen.
War Deine Nähmaschine schon einmal kaputt? Kannst Du eine Aussage darüber machen, ob die Reparatur- oder Wartungskosten hoch sind (z.B. aufgrund aufwendiger Elektronik)?
Sie hat einmal mit der Fadenspannung gezickt. Das konnte ich durch eine beherzte Aktion des alles mal Aufmachens und Reinigens beheben. Zu Reparaturkosten kann ich deswegen nicht viel sagen.
Wo würdest Du Dein Modell einordnen (Holzklasse, Mittelklasse, Luxusklasse) und für wen würdest Du es empfehlen (Anfänger, Fortgeschrittene, Profi)
Ich würde sagen, Luxusklasse. Es gibt das eine oder andere Feature, das sie nicht hat, das ich aber bisher auch nicht vermisst habe. Geeignet ist sie meiner Meinung für Anfänger und Fortgeschrittene gleichermaßen. Einem Profi würde ich sowieso nicht eine Haushaltsnähmaschine andrehen.

Praktikabilität
Wie groß und wie schwer ist Deine Nähmaschine?
Ich finde sie sowohl recht groß als auch recht schwer, aber es gibt auch richtige Oschis, also würde ich sagen: mittel.
Kommt Deine Nähmaschine für einen Auf- und Abbau bei flexiblen Arbeitsplätzen in Frage oder ist sie eher für feste Arbeitsplätze geeignet?
Sie ist super flexibel. Durch die Seitenklappe sind die Füsschen immer aufgeräumt. Außerdem ist oben auch noch eine Klappe, da kann man auch alles eingefädelt lassen für den Transport. Sie kam auch mit einer Transporttasche, in der sie mit Klettverschlüssen festsitzt.
Wie aufwendig ist Abbau/Verpackung/Transport für gemeinsame Nähkränzchen?
Siehe soeben, supereasy: Klappen zu und Stromkabel, Pedal, Kniehebel einpacken, Tasche zu, fertig.
Lässt sich die Nähmaschine gut reinigen oder kommst Du an einige Stellen gar nicht heran?
Das ist so mittelgut. Die Stichplatte ist an einer doofen Stelle angeschraubt, aber man kommt noch an alles ran.
Wie ist die Helligkeit der Beleuchtung?
Die finde ich sehr gut.
Wie laut ist die Maschine?
Es geht. Beim ganz schnellen Nähen natürlich lauter, sonst eigentlich recht leise und podcast-kompatibel.
Ist die Maschine intuitiv bedienbar?
Alle Grundfunktionen auf jeden Fall. Um sich Stichfolgen abzuspeichern oder das Gepiepse auszuschalten (geht!), musste ich in die Bedienungsanleitung schauen.
Ist die Bedienungsanleitung ausführlich genug?
Das sind 50 Seiten pro Sprache. Es wird sowohl beschrieben wofür die einzelnen Tasten an sich sind als auch die Folgen dieser für verschiedene Vorhaben aufgezeigt. Ebenfalls werden alle mitgelieferten Füsschen und die möglichen Knopflöcher mit Anwendungsempfehlung beschrieben. Von der Sprache her wirkt es manchen Stellen so google-translated, die englische Version aber auch.
Kann man die Nähmaschine auch ohne Pedal bedienen?
Ja, kann man. Ich nutze das bei den Knopflöchern: Geschwindigkeit auf Minimum setzen und machen lassen.

Näheigenschaften
Welche Nähmaschine(n) hattest Du bisher? Wie schätzt Du Deine Maschine im Vergleich dazu ein?
Ich habe schon auf verschiedenen Maschinen meiner Mama genäht. Im Studium kaufte ich mir eine Privileg, mit der ich eigentlich zufrieden war. Nur der Kniehebel hat mir gefehlt. Außerdem habe ich noch eine 60er Jahre Maschine, die ein Traum ist (Necchi 544 hier vorgestellt).
Diese hier ist im Vergleich dazu an Funktionen und Komfort weit überlegen. Außerdem hat sie einen Kniehebel.
Wie oft nähst Du? Was nähst Du hauptsächlich und findest Du Deine Nähmaschine dafür ungenügend, perfekt ausreichend oder etwas oversized?
Ich nähe Kleidung, im Schnitt einige Male pro Woche. Die Maschine ist dafür genau richtig. Sie hat zwar einige Features, die ich nicht benutze (Zierstiche, Alphabete), sie hat aber all diejenigen, die ich auf jeden Fall wollte.
Welches Feature fehlt Dir für Deine Näharbeiten und auf welches Vorhandene möchtest Du auf gar keinen Fall verzichten?
Ich wollte mal ein Kappnahtfüsschen dazukaufen, das gibt es leider nicht. Ansonsten hat sie alles, was ich brauche. Ich habe es schon erwähnt, aber auf den Kniehebel würde ich ungern wieder verzichten.
Hat Deine Nähmaschine Features, die Du für unsinnig hältst?
Ja: Einen Knubbel, den man einige Zentimeter neben dem Nähfüsschen befestigen kann, mit Stoff dazwischen. Dann wird im Kreis genäht. Seit der Einweisung habe ich das Ding nicht mehr angerührt.
Welche Knopflochfunktion(en) hat Deine Nähmaschine und bist Du damit zufrieden? Was könnte besser sein?
Sie bietet zehn Knopflochfunktionen, sowohl 1-Schritt-Knopflöcher als auch 4-Schritt-Knopflöcher.

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Beim unregelmäßigen Nähen sind der Vorwärts- und Rückwärtstransport etwas unterschiedlich. Daher kommt mein Trick mit den pedallos angefertigten Knopflöchern. Dann sind sie auch echt schön. Einfach auf Start drücken und warten bis das Knopfloch fertig ist. Der Transport ist dann so toll, dass ich die Zeit auch zum Tee holen nutze. Allerdings mache ich in mindestens die Hälfte der genähten Kleidungsstücke mit Knopflöchern diese per Hand oder als Paspelknopfloch. Das ist einfach noch schöner. (Der Vollständigkeit halber möchte ich hinzufügen, dass eine Feineinstellung des Transports möglich ist, ich mit meiner Lösung aber zufrieden bin.)

Potentielle Problemzonen
Wie näht Deine Nähmaschine enge Rundungen?
Ganz gut, mir ist da bisher kein Problem aufgefallen.
Ist das Stichbild sauber, auch bei sehr dickem Nähgut oder sehr schnellem Nähen?
Ja, ich bin zufrieden.
Ist der Stofftransport gerade und gleichmäßig, auch wenn Du den Stoff nicht aktiv führst?
Im Allgemeinen sehr gut. Bei sehr flutschigen Stoffen, Stichwort Unterwäsche-Mikrofaser, und einseitigem Transport muss man etwas mithelfen.
Ist ein sauberes Nähen an Stoffkanten möglich, ohne dass sich die Naht oder der Stoff zusammenzieht? (Nahtanfänge, versäubern)
Sie bietet eine Stichbreite von 7 mm und die Stichplatte hat ein entsprechend breites Loch. Wenn da die Nadel nicht superneu ist, kann der Stoff schon mal hineingedrückt werden. Meistens behelfe ich mir mit einem kleinen Streifen Seidenpapier zum Unterlegen. Die Geradstichplatte würde da auch helfen.
Werden elastische Stoffe problemlos genäht oder wellt der Stoff?
Man kann den Nähfußdruck einstellen und das hilft immens. Auch der Obertransportfuß ist in dieser Hinsicht super. Allerdings ist der letztere nicht mit anderen Füsschenansprüchen (z.B. Reißverschluss) kompatibel. Einmal war es passiert, dass sich der Stoff danach gewellt hat.
Wie ist die Kontrolle über Nähgeschwindigkeit? Ist sehr schnelles oder sehr langsames Nähen (Stich für Stich) möglich?
Es gibt eine stufenlose Einstellmöglichkeit, die zum Einen die Geschwindigkeit des pedallosen Nähens einstellt, zum Anderen die maximale Geschwindigkeit bei der Nutzung des Pedals. Man kann dann nicht über das Ziel hinausschießen, andererseits ist das Pedal recht gut ansprechbar und ich kann auch wunderbar auch langsam Stich für Stich nähen. Außerdem gibt es noch das Handrad.
Bei welchen Nähfragen kommst Du an die Grenzen Deiner Nähmaschine? Was funktioniert überhaupt nicht?
Bis jetzt hat sie alles schön genäht, von dünner Seide bis Jeans, feste Webstoffe bis zur dehnbarsten Mikrofaser.
Wie ist Dein abschließendes Gesamturteil in Kurzform? Auf einer Skala von 1 bis 5 – wieviel Sterne würdest Du Deiner Nähmaschine geben und warum?
Ich würde ihr eine 4 geben, da ich mit ihr zwar sehr zufrieden bin, aber manchmal zickt sie ein wenig (Fadenspannung und Knopflöcher, beides siehe oben).

Soviel zu meinem Maschinchen, ich werde die Tage noch meine alte beschreiben. (Inzwischen hier zu finden.)

Bis bald wieder.

edit 29. Dezember: Verlinkung hinzu, Grammatik auch.

Neue Töne – MMM #5

Hallo meine Lieben,

heute Abend wurde meinen Haus- und Hoffotografen im Treppenhaus aufgelauert und so gibt es doch noch einen kurzen Beitrag zum heutigen MeMadeMittwoch, den Monika mit einem winterfest gemachten Kleid mit schönem Blumenmuster anführt.

Bei mir war es heute unspektakulär. Ein grauer Wollflanellrock, der mittlerweile zwei Jahre alt ist, nach  Marfy 0757 (anderer Rock, gleicher Schnitt, siehe hier), war der erste seiner Art. Dieser Schnitt ist nun mein Standardschnitt für gerade Röcke geworden.

Dazu gibt es ein relativ neues Renfrew-Shirt von Sewaholic. Ich bin ja so gar nicht die Zielgruppe und musste den Schnitt ent-birnen, aber Tasias Designs finde ich einfach sehr ansprechend. Die Linien und Verarbeitungen sind da einfach durchdacht. Den schon ein paar mal genähten V-Ausschnitt finde ich ganz toll. Diesmal also die Variante mit dem Kragen, der in dem bunten Stoff etwas verschwindet.

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Für meine Verhältnisse ist das Shirt etwas bunt, aber inspieriert von Kuestensockes roten Oberteilen (bei ihr hier, hier, hier, …), habe ich mich an diesen rotlastigen Stoff herangetraut.

Bis bald wieder.

Vivienne Westwood Finale – Ab jetzt allein

Hallo meine Lieben,

bei buntekleider treffen sich die Finalistinnen des Vivienne Westwood Sew-Alongs. Jeans, Röcke, Kleider, Unterwäsche, ganze Sets und Outfits sind im Rahmen dieses Sew-Alongs entstanden. Ein ganzes Kopfkino-Outift hatte ich mir auch überlegt. Allerdings ist nur ein Rock nun fertig. Die Zwischentermine fanden ohne mich statt. Da kam mir doch das Eine oder Andere dazwischen.

Bei dem Rock war ich auf Schnittsuche (hier zu sehen), letztendlich ist es doch keiner davon geworden, da Burda just in dem neuen Heft einen Rockschnitt hatte, der genau meinem Beuteschema entsprach. Deswegen ist es nun Burda 11/2015, 126 (hier bei Burda) geworden.

Im Unterschied zum Schnitt sind die Volants spiegelverkehrt auf der rechten statt auf der linken Seite, da die beiden Vorderteile spiegelverkehrt zugeschnitten sind; die Stoffseiten sind nicht ganz identisch. Daran kann ich mich zwar beim besten Willen nicht erinnern, die Indizien sprechen gegen mich. Was auch noch anders ist als im Schnitt, und zwar mit voller Absicht, ist die Doppelung der Volants. Der Schnitt sieht nur eine einfach Lage vor, die Kanten einfach versäubert. Ich wollte aber unbedingt den Zwei-Stoff-Seiten-Effekt, so dass ich die zwei Volantsteile jeweils mit einem dünnen Seidenstoff verstürzt habe. Etwas Dickeres als einen hauchdünnen Seidenstoff kann ich da auch keinesfalls empfehlen, das durch die Faltenlegung bis zu sechs Stofflagen der Volants übereinanderliegen. Das ist dann mit der Doppelung und den vorderen Rockteilen dann schon eine Menge.

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Das Bild ist in Enge und unter schlechten Lichtverhältnissen entstanden, da ich den Bund von innen noch soeben von Hand festgenäht habe. Ich benötige unbedingt noch einen Winterbilderort. Dafür habe ich während des Nähens an Euch gedacht und sowohl den Reißverschluss als auch die Schlitzverarbeitung im Detail fotografiert.

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Der Reißverschluss ist von Hand eingenäht, auf dem linken Bild ist es innen gut zu erkennen.

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Der Schlitz ist abgesteppt. Gefüttert ist der Rock ebenfalls mit dem Seidenstoff.

Ohne den Sew-Along hätte ich einen solch auffälligen Rock wohl nie gemacht. Da geht mein Dank an buntekleider und dasbürofürschönedinge für die Organisation. Auch wenn ich viel weniger mitgemacht habe als ich vorhatte, ermöglichte der Sew-Along eine neue Sicht auf alte Vorhaben. Das Jäckchen zum jetzt dazugehörigen Rock muss ich nun alleine meistern, das sollte nun kein Problem mehr sein. Und der andere Rock benötigt auch nur noch einen Bund. Müsste doch auch machbar sein.

Bis bald wieder.

WJSA15 – Letzter Zwischenstand

Hallo meine Lieben,

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die letzten werden die ersten sein. Für mein Zwischenstandposting stimmt das auf jeden Fall. Die Zwischenstände wären auch nur vom wohlwollendsten Zuschauer als Fortschritt wahrgenommen worden.

Mir ist so ein bisschen Leben dazwischengekommen. Und auch zwei wunderbare Nähnerdevents (die AnNÄHerung Süd und das Nähbloggerinnentreffen in Köln), die ich mir beide nicht entgehen lassen könnte. Die AnNÄHerung hätte theoretisch viel Nähzeit für den Mantel bedeutet, praktisch jedoch nicht, weil die Vorarbeiten noch lange nicht fertig waren.

Tatsächlich war ich nicht komplett untätig. Bei dem Vorderteil habe ich mit der FBA etwas gekämpft, was in mehreren Runden Probemäntel produzierte. Jetzt passt er. Außerdem ist jetzt alles da: Schulterpolster, Wärmeeinlage, Knöpfe, Garn, Futter. Die Futterteile ind auch schon zugeschnitten. Die Mantelteile und das Innenleben müssten diese Woche funktionieren. Ob ich bis zum Finale fertig sein werde, muss sich noch zeigen.

Die anderen, weitaus fortgeschritteneren Mäntelprojekte wie auch ein Futtertutorial sind hier zu finden.

Bis bald wieder.