Projekt Brot und Butter – Finale

Hallo meine Lieben,

bei mir sind die letzten drei Monate komplett verflogen. Seit Ende Januar hatte ich auch kaum Nähzeit übrig. Mein Leben war da etwas durcheinander geraten, nicht schlecht durcheinander, nur durcheinander. Und ich war sehr viel mit Organisieren beschäftigt. Nur bei sewingbythesea vor zwei Wochen habe ich so wirklich etwas geschafft.

Vorgenommen habe ich mir eine Farbpalette, an der ich mich orientieren wollte. Was ich brauche, sind ein paar Wickelkleider, Röcke, Shirts, Blusen, Jackets und Wäsche. Was ich gemacht habe, sind 2 Wickelkleider, Unterwäsche und ich habe zwei Tücher in Farben meiner Palette gestrickt. Das hat beim Unterwegssein auch ganz gut funktioniert.

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Dieses und das Kleid aus dem Kästchenstoff

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sind fertig. Gemodelt wird hier keines, weil das erstere heute aus der Waschmaschine kam (und noch nass ist) und das letztere vergessen wurde. Der Stoff war auch einen Tick zu dünn für ein Kleid und er ist auch nicht pillresistent, aber so ist es nun. Das erstere ist perfekt. Das Konzept Wickelkleid überzeugt mich immer mehr, das dritte Wickelkleid ist auch schon zugeschnitten.

In der Wäschesektion sieht es sehr mau aus. Der Plan mit dem Schlafanzug wie auch dem Morgenmantel sind nun dringender, genäht habe ich hier nur den neuen Bella-Schnitt von sewy, hier mal mit Blitz fotografiert

20160403-5und dann ohne im Detail

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Unterlegt wurde die grüngraue Spitze mit hautfarbenem Schaumstoff, was eine schöne Mischfarbe erzeugt. Ich hatte auf Anhieb die Änderungen eingearbeitet, die ich bei den anderen sewy-Modellen verwende und es hat funktioniert.

Das erste der zwei Tücher pretty basic (verlinkt bei ravelry)

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aus einem superweichen Yak-mit-Seide-Garn. Ich hatte da erst einmal ein komplizierteres Muster versucht, aber das hat mit dem Garn nicht funktioniert. Es war zu unruhig. Es glänzt viel schöner und gleichmäßiger bei einem einfachen Muster. Das andere ist La Paiva (ebenfalls ravelry-link)

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aus Mohair mit Seide. (Die Farbe ist in echt rötlicher, wie in der Farbpalette. Das ließ sich irgendwie nicht vernünftig aufnehmen.) Die Tücher waren zwar nicht geplant, passen aber sehr gut dazu.

Für mich ist dieser Termin, obwohl Finale genannt, eigentlich noch kein Finale. Die anderen Sachen werden nach wie vor benötigt. Zugeschnitten ist auch schon zum Teil. Danke an siebenhundersachen für die Organisation und die nette Begleitung des sew-alongs.

Bis bald wieder.

Finale – „Das kleine Schwarze“

Hallo meine Lieben,

ein Monat geht schnell vorbei. Ein Monat ds gemeinsamen Nähens geht besonders schnell vorbei. Mein großer Dank geht an Sylvia und Monika für diesen schönen Sew-Along. (Die Beiträge hierzu finden sich hier: Ankündigung, Inspiration, Stoff & Schnitt, Zwischenstand, und insbesondere jetzt: Finale)

Ein kleines Schwarzes wollte ich schon lange. Aber irgendwie, irgendwie geschah da nichts. Der Sew-Along kam wie gerufen, denn ohne ihn hätte ich wohl immer noch kein kleines Schwarzes. Genäht wurde ein Burda-Wickelkleid (November 2013) aus schwarzem Viskosejersey und zusätzlich gefüttert.

20150614wickelkleid

Das Resultat hat am Freitag schon den Praxistest im Büro bestanden, ohne die möglichen Unglücksmomente, die mit einem Wickelkleid einhergehen.

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Viel habe ich am Schnitt nicht geändert. Das Oberteil wurde verlängert, das Bindeband breiter genäht und der Besatz weggelassen. Das nächste Mal würde ich den Ärmel nochmal 3cm kürzer machen. Das könte man hier auch noch machen, aber wenn ein Stück mal den Zustand fertig erreicht hat, ist es gar nicht so einfach, es wieder in die Maschine zu  motivieren. Statt des Besatzes habe ich übrigens ein Band für die gesamte Kante genommen und auch das Futter damit festgehalten.

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Schwarz ist effektiv unfotografierbar. Das Futter und der Oberstoff sind beide tiefschwarz und sehen doch so unterschiedlich aus. Außerdem weigert sich der Fotoapparat sich, schwarze Flächen als Fotoobjekt anzuerkennen. Davon zeugen die unzähligen komplett unscharfen schwarzen Flächen, die mein Bilderordner nun beinhaltet.

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Als kleines Extra habe ich mich an Unterwäsche gewagt und einen passenden schwarzen Beha genäht. Tragebilder folgen hier später ganz sicher nicht. Lehre hieraus: Schwarz ist echt nicht gut sichtbar, das nächste Mal sollte ich zum Üben eine helle Farbe wählen.

Und was kommt jetzt? Als erstes empfehle ich jedem, sich die Finalkleider bei Sylvia anzusehen. Da ist einiges zu bewundern. Und für mich: ein weiterer schwarzer Stoff ist schon gekauft, diesmal kein Jersey. Mal sehen, wann er vernäht wird.

Bis bald wieder.